Ein Foul mit Verletzungsfolge ist nicht gleich eine fahrlässige Körperverletzung

Ein Foul mit Verletzungsfolge ist nicht gleich eine fahrlässige Körperverletzung

Die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen warf einem Torwart vor, anlässlich eines Amateurfussballspiel am 28. Mai 2016 einen gegnerischen Stürmer bei einer Abwehraktion mit gestrecktem Bein am rechten Knie getroffen zu haben. Der Stürmer habe dabei eine Fraktur des Schienbeinkopfes erlitten, was den Tatbestand der fahrlässigen Körperverletzung erfülle. Erstinstanzlich wurde der Torwart schuldig gesprochen. Das Kantonsgericht aber hob das erstinstanzliche Urteil auf und sprach den Torwart frei, worauf nun der Verletzte wie auch die Staatsanwaltschaft mit Beschwerde an das Bundesgericht gelangten. Das Bundesgericht wies die Beschwerde ab und bestätigte den Kantonsgerichtsentscheid mit folgender zusammengefasster Begründung: 

iusNet StrafR-StrafPR 07.04.2020

 

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