iusNet Strafrecht-Strafprozessrecht

Schulthess Logo

Strafrecht-Strafprozessrecht > Rechtsprechung > Bund > Allgemeines strafrecht > Das Rückfallrisiko im Zusammenhang...

Das Rückfallrisiko im Zusammenhang mit der Anordnung einer stationären Massnahme

Das Rückfallrisiko im Zusammenhang mit der Anordnung einer stationären Massnahme

Das Rückfallrisiko im Zusammenhang mit der Anordnung einer stationären Massnahme

Im Jahr 2004 wurde A. wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung zu einer Zuchthausstrafe von vier Jahren verurteilt. Der Vollzug wurde zugunsten einer Verwahrung aufgeschoben. Am 18. Mai 2015 entschied das Bezirksgericht Affoltern, die Verwahrung werde nach neuem Recht weitergeführt, eine dagegen erhobene Beschwerde wurde vom Bundesgericht zur Neubeurteilung an das Obergericht zurückgewiesen. Am 28. Februar 2020 hob das Obergericht die Verwahrung auf und ordnete eine stationäre therapeutische Massnahme im Sinne von Art. 59 StGB an. Dagegen gelangt A. ans Bundesgericht und verlangt die Aufhebung der Anordnung der stationären therapeutischen Massnahme und die Entlassung aus der Massnahme. Eventualiter sei die Sache zurückzuweisen zur Regelung einer ambulanten therapeutischen Massnahme, subeventualiter zur Regelung eines offenen Vollzuges.

Der Beschwerdeführer führt an, die Anordnung einer stationären Massnahme sei nicht verhältnismässig, da aufgrund seiner körperlichen Beschwerden keine Rückfallgefahr mehr bestehe.

iusNet-StrafR-StrafPR 23.11.2020

 

Der komplette Artikel mit sämtlichen Details
steht exklusiv iusNet Abonnenten zur Verfügung.