Fahrlässige Tötung durch den Skilehrer?

Fahrlässige Tötung durch den Skilehrer?

Die Regionale Staatsanwaltschaft Oberland führte gegen F., Verantwortlicher für Pistensicherheit, sowie gegen D., Skilehrer, eine Strafuntersuchung wegen Verdachts auf fahrlässige Tötung, begangen in Adelboden zum Nachteil von C.A. Die im Unfallzeitpunkt 13-jährige C.A. war Skischülerin in der von D. geleiteten Skischulgruppe. Auf der letzten Abfahrt fuhr C.A. leicht neben der markierten Piste und stürzte kopfvoran in einen vom Schnee zugedeckten Bach. Dabei zog sie sich unter anderem schwere Leberverletzungen zu und blieb mehrere Minuten kopfüber im tiefen und nassen Schnee/Bachwasser liegen, von wo sie erst unter Mithilfe mehrerer Personen geborgen werden konnte. C.A. (nachfolgend "Verunfallte") verstarb noch am Unfalltag.

Die Staatsanwaltschaft erhob gegen F. Anklage, weil er es pflichtwidrig unvorsichtig unterlassen habe, den Graben beseitigen oder wirksam sichern zu lassen. Das Verfahren gegen D. stellte die Staatsanwaltschaft hingegen ein. Dagegen wehren sich die Eltern von C.A. Sie werfen D. zusammengefasst vor, er habe seine Aufsichts- und Instruktionspflichten missachtet.

iusNet StrafR-StrafPR 24.03.2020

 

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