Arbeitsentgelt darf nicht beschlagnahmt werden

Arbeitsentgelt darf nicht beschlagnahmt werden

A. befindet sich in der Justizvollzugsanstalt B. im vorzeitigen Strafvollzug. Dort verfügt er über ein Sperrkonto, auf das ein Anteil des Entgelts für die von ihm in der Anstalt erbrachte Arbeit überwiesen wird. Die Gefängnisleitung stellte ab diesem Konto CHF 4'000.- zur Barauszahlung an A. bereit, der beabsichtigte, diesen Betrag an Dritte zu übergeben. Mit Verfügung vom 31. Januar 2019 beschlagnahmte der Präsident der Strafabteilung des Obergerichts die CHF 4'000.- zur Sicherstellung der Verfahrenskosten. A. führt Beschwerde in Strafsachen mit dem Antrag, die Verfügung des Präsidenten der obergerichtlichen Strafabteilung aufzuheben und den Betrag von CHF 4'000.- zur freien Verfügung des Beschwerdeführers bereitzustellen. 

iusNet StrafR-StrafPR 21.08.2019

 

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